Die mazedonische Wirtschaft nimmt nach einer monatelangen politischen Blockade langsam wieder Fahrt auf. Der Aufschwung wurde durch eine schwere innenpolitische Krise ausgebremst, jedoch fand diese durch die neu bestellte Regierung Ende Mai 2017 ein vorläufiges Ende. Die mazedonische Zentralbank ist für das restliche Jahr 2017 optimistisch und erwartet eine Erhöhung des BIP von knapp 2,5 %. Ob sich diese Prognose bewahrheitet bleibt abzuwarten, da der neue politische Frieden als sehr brüchig gilt. In erster Linie geht es aber darum, das verlorengegangene Vertrauen der Investoren im In- und Ausland zurückzugewinnen.
Der politische Stillstand ist vor allem in den Bereichen der Bruttoanlageinvestitionen spürbar gewesen, insbesondere bei Bauprojekten, die durch die öffentliche Hand finanziert werden, kam es zum Stillstand oder zeitlichen Verzögerungen. Investitionen für Großprojekte werden erst für das Jahr 2018 erwartet.
Hauptmotoren des Aufschwungs sind die sich günstig entwickelnden Exporte und ein gestärkter privater Konsum. Bei den Exporten ist eine zweistellige Zuwachsrate zu verzeichnen. Letzteres ist auf einen sich weiter entspannenden Arbeitsmarkt und reale Einkommensverbesserungen zurückzuführen.
Ausführlichere Informationen finden Sie unter dem u.g. Link.


