In den Straßenbau der Republik Usbekistan kommt Bewegung. Daswachsende Budget des Nationalen Straßenfonds und neue Auslandskreditefür die Finanzierung bedeutender Transportkorridore ermöglicht denweiteren Ausbau des Netzes. Die zunehmenden Aktivitäten in derBaubranche kurbeln auch die wertmäßig noch geringen Importe vonStraßenbaumaschinen, Baustoffen und technischen Ausrüstungen für dasStraßenwesen an. Eine eigene Fertigung leistungsfähiger Bau- undStraßenbaumaschinen gibt es in der GUS-Republik nicht. Usbekistanverfügt dank seiner günstigen Lage im Herzen Zentralasiens über eingroßes Potenzial für den Ausbau der regionalen und internationalenTransportwirtschaft. In Zukunft könnte sich das Land zu einerbedeutenden Drehscheibe für den Handel zwischen Europa und Südostasieneinschließlich China entwickeln. Über das Gebiet der GUS-Republikführen gegenwärtig 20 internationale Strecken. Der aktuelleZustandsbericht weist auf einen großen Nachholbedarf bei der Erneuerungder für das Land wichtigen Straßenzüge hin.
Quelle: AUSSENWIRTSCHAFT 6/2008


