Mehr Mittel für öffentliche Einrichtungen / Von Florian Steinmeyer
Mexiko-Stadt (GTAI) - Das mexikanische Gesundheitssystem soll künftig der gesamten Bevölkerung offen stehen. Dafür will die neue Regierung mehr Geld in die Hand nehmen und die Verwaltung konzentrieren.
Im Lauf ihrer ersten vier Monate im Amt gab die neue mexikanische Regierung verschiedene Maßnahmen bekannt, um das öffentliche Gesundheitssystem zu verbessern. Bereits im Dezember 2018 stellte Präsident Andrés Manuel López Obrador (genannt AMLO) einen Plan vor, demzufolge das teilweise föderal organisierte System vereinheitlicht werden soll.
Demnach werden zunächst die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen in den Bundesstaaten Guerrero, Veracruz, Tabasco, Chiapas, Yucatán, Oaxaca, Campeche und Quintana Roo vollständig dem Gesundheitsministerium auf Bundesebene (Secretaría de Salud) unterstellt. In den kommenden Monaten werden weitere Bundestaaten folgen.
Um die Missstände in zahlreichen Kliniken und Krankenhäusern zu beheben, nimmt der Staat zudem 1,3 Milliarden US-Dollar (US$) in die Hand. Die Summe wird in einen Fonds für die Modernisierung der betroffenen Einrichtungen und zusätzliches Personal fließen. Weitere 4,7 Milliarden US$ sind für den Kauf von Medikamenten bestimmt, die kostenlos an die Patienten abgegeben werden sollen.
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