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Mexiko

Mexikanisches Stromnetz muss sich neuen Anforderungen anpassen


Energiereform bringt mehr Akteure auf den Markt / Flexibilisierung und Verringerung von Verlusten wichtige Ziele / Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - Die Liberalisierung der mexikanischen Elektrizitätswirtschaft beflügelt den Sektor und macht gleichzeitig Investitionen in das Übertragungsnetz erforderlich. Angesichts zahlreicher neuer Kraftwerksprojekte muss der staatliche Versorger Comisión Federal de Electricidad (CFE) das nationale Stromnetz ausbauen und modernisieren. Neben neuen Leitungen stehen Smart Grid-Technologien im Fokus. So will die CFE das Netz flexibilisieren und Übertragungsverluste eindämmen.

Das wichtigste Ausbauvorhaben im mexikanischen Stromnetz ist die 1,2 Milliarden US-Dollar (US$) teure Trasse von der Landenge Istmo de Tehuantepec im Bundesstaat Oaxaca in das Landeszentrum. Sie wird vor allem Strom aus den Windparks des Istmo in das bevölkerungsreiche Zentrum transportieren. Der US-Konzern General Electric interessiert sich nach eigenen Angaben für das Projekt und sondiert die Möglichkeit, ein Bieterkonsortium zu bilden. Bau und Betrieb wird in Form einer Public-Private-Partnership zusammen mit CFE erfolgen. Das Vorhaben sollte ursprünglich im April 2017 vergeben werden, bisher ist jedoch noch keine Ausschreibung erfolgt.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest