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Mexiko

Mexiko baut zusätzliche Kraftstoffterminals


Private Versorger müssen in Speicherkapazitäten investieren / Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - Anfang 2019 schloss Mexikos Regierung zeitweise Kraftstoffpipelines und sorgte so für Schlangen an den Tankstellen. Neue Speicherterminals sollen die Versorgung sicherer machen.

Das Jahr 2019 begann für viele Mexikaner mit einer unangenehmen Überraschung: Im Januar wurde in vielen Teilen des Landes das Benzin knapp. An den Tankstellen bildeten sich über Wochen hinweg lange Schlangen. Einige Autofahrer berichteten, dass sie über Stunden warten mussten, um am Zapfhahn bedient zu werden - wenn es überhaupt noch Benzin gab. Grund dafür war die Schließung von wichtigen Pipelines, womit die neue Regierung Kraftstoffdieben Einhalt gebieten wollte.

Im Februar entspannte sich die Situation, doch den Verantwortlichen wurde bewusst, dass die Speicherkapazitäten dringend erhöht werden müssen. Bereits die vergangene Regierung hatte ein Programm zum Aufbau neuer Terminals erlassen (Política Pública de Almacenamiento Mínimo de Petrolíferos), das nun schneller umgesetzt werden soll als zunächst geplant.

Derzeit reichen die Reserven an Benzin, Diesel und Kerosin nur für drei Tage. Bereits ab 2020 will die Regierung dafür sorgen, dass für wenigstens fünf Tage Versorgungssicherheit besteht. Ab 2022 sollen es acht bis neun Tage sein und ab 2025 elf Tage.

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Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest