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Mexiko

Mexiko bei Geothermie in der weltweiten Spitze


Mehr privates Engagement soll Ausbau vorantreiben
Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - Mexiko generiert im internationalen Vergleich bereits viel Elektrizität aus Erdwärme, das Potenzial ist aber noch nicht ausgeschöpft. Durch die Liberalisierung des Strommarktes interessieren sich mehr private Firmen für die Geothermie. Zur Zeit ist die Energieform zwar gegenüber Fotovoltaik- und Windstrom preislich nicht wettbewerbsfähig. Mittelfristig wird jedoch die Kontinuität der Stromerzeugung eine wichtigere Rolle spielen, bei der die Geothermie im Vorteil ist.

Mexiko liegt bei der Nutzung von Geothermie für die Elektrizitätsgewinnung weltweit auf dem fünften Rang. Neue Projekte sollen dafür sorgen, dass die Erdwärme künftig noch stärker zur Stromerzeugung beträgt. Im Rahmen der zurzeit laufenden Energiereform vergab das Energieministerium im Juli 2015 die Explorationsrechte für 13 Regionen an den staatlichen Stromversorger CFE (Comisión Federal de Electricidad). Die Gebiete in den Bundesstaaten Baja California, Chiapas, Guanajuato, Jalisco, Michoacán, Nayarit und Puebla verfügen zusammen über ein geschätztes Potenzial von 450 MW. Das entspricht lediglich rund 3% des gesamten Geothermiepotenzials in Mexiko.

Quelle: GTAI - Germany Trade and Invest