Die Landwirte in den USA steuern bei den Nettoeinkommen 2013 auf einen Rekordwert seit den 1970er-Jahren zu. Marktexperten erwarten ein gemäßigtes Wachstum beim Absatz von Landmaschinen. Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen Ausgestaltung des "Farm Bill" verhindern eine höhere Dynamik. Emissionsstandards der Umweltbehörde EPA führen zu einer verstärkten Nachfrage nach neuer Motorentechnologie. Zur Produktivitätserhöhung gewinnt die Telemetrie an Bedeutung. ...
... Die USA generieren bei Landmaschinen traditionell einen Handelsüberschuss. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass weltweit führende Hersteller wie Deere & Company und AGCO einen hohen Anteil ihrer Produktionskapazitäten im Land halten. Von hier aus beliefern sie unter anderem Abnehmer aus den die NAFTA-Partnerländern Mexiko und Kanada. Die Inlandsnachfrage wurde in den ersten fünf Monaten 2013 zu etwa 28,6% mit Maschinen aus dem Ausland gedeckt (geschätzt). ...
... Hinter Kanada rangiert Deutschland als das zweitbedeutendste Lieferland. Deutsche Hersteller profitierten im bisherigen Jahresverlauf stark überdurchschnittlich von der Dynamik auf dem Importmarkt. Vor allem bei Traktoren konnte "Made in Germany" rasant zulegen.
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