Auf Chiles Wunschliste steht ein besserer Marktzugang / Verhandlungsrichtlinien veröffentlicht / Von Anne Litzbarski
Santiago de Chile (GTAI) - Die EU hat ihre Verhandlungsrichtlinien für die Modernisierung des Assoziierungsabkommen mit Chile veröffentlicht. Im Januar 2018 haben die beiden Delegationen die zweite Verhandlungsrunde abgeschlossen. Im Fokus stehen die Beilegung von Investitionsstreitigkeiten sowie geschützte geografische Angaben für Nahrungsmittel und Marktzugänge. (Kontaktadressen)
Die Europäische Union und Chile haben Ende Januar 2018 die zweite Runde der Verhandlungen zur Modernisierung des Assoziierungsabkommens abgeschlossen. Beide Seiten bezeichneten die Gespräche als erfolgreich. Es war das erste formelle Treffen nach Mitte November 2017, in der zu behandelnde Themen und Probleme dargelegt wurden.
Beide Verhandlungspartner wünschen sich mehr Transparenz. Wie die chilenische Generaldirektion für internationale Wirtschaftsbeziehungen Direcon betonte, sind zudem klare Streitschlichtungsverfahren und wirksame Beschwerdemechanismen für chilenische Investoren entscheidend. Für Chile zählen überdies der Zugang landwirtschaftlicher Produkte zum europäischen Markt und die Aufnahme von Dienstleistungen zu den wichtigsten Verhandlungsbereichen. Die chilenische Delegation hat zwar acht ausführliche Dokumente veröffentlicht, allerdings noch nicht zu diesen Themen.
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