Fazit: Die japanische Wirtschaft wächst im II. Quartal mit 1,0% Q/Q außerordentlich stark. Getragen wird das Wachstum vom Inland und zwar sowohl vom privaten Konsum, als auch von den Investitionen. Die Nettoexporte waren hingegen ein Belastungsfaktor. Es wird allerdings schwer werden, den Schwung aufrecht zu erhalten. Der starke Yen bleibt eine Belastung für Wirtschaft und Notenbank und die geopolitischen Risiken dürfte die Laune des japanischen Konsumenten ebenso belasten, wie die unzureichende Lohnentwicklung. Japan wird aber weiter wachsen – nur eben langsamer.


