FAZIT: Die Bank of Japan ändert nichts am Maßnahmenkatalog, verschiebt die Zeitplanung für die Erreichung des Inflationsziels um ein sechstes (!) Mal. Sie glaubt es nun im Fiskaljahr 2019 erreichen zu können. Wenn man vier Jahre ein Ziel verschiebt, ist es eigentlich kein Ziel mehr. Dass es nicht angepasst wird, liegt wohl am möglichen Gesichtsverlust, einen Fehler einzugestehen. Eigentlich kann die Bank derzeit zufrieden sein, die Preise sind außerhalb der „roten“ Zone und die Wirtschaft entwickelt sich sehr gut. Wenn da nicht der Plan wäre, der den Notenbankern im Nacken sitzt.


