Die deutschen Exporte nach Afrika stiegen 2016 mit 2,5% mehr als doppelt so schnell wie der deutsche Außenhandel insgesamt. Grund für Euphorie ist dies noch nicht: Der Anteil des Kontinents an den gesamten deutschen Exporten verblieb bei 2,0%. Die Entwicklung verlief zweigeteilt: Nordafrika legte kräftig zu, Subsahara-Afrika fiel spürbar zurück.
Nairobi (GTAI) - Regional dominierten 2016 die drei Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien sowie Ägypten, die nach ersten, noch vorläufigen Zahlen zusammen 45% (11,0 Mrd. Euro) der deutschen Warenlieferungen nach Afrika auf sich vereinten. In Subsahara-Afrika dominierte wie gewohnt Südafrika, das 36% (8,8 Mrd. Euro) der deutschen Afrikaexporte abnahm, mit großem Abstand gefolgt von Nigeria mit 3% (0,8 Mrd. Euro).
So wie es in Afrika eine geographische und kulturelle Grenze zwischen Nordafrika und Subsahara-Afrika gibt, so gab es 2016 auch eine wirtschaftliche... mehr


