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Ungarn

Private Abfalldienstleister fahren Geschäft zurück


Spätestens bis Ende 2013 müssen private Abfallentsorger in Ungarn über ihr weiteres Engagement am Markt entscheiden. Erste Rückzüge gibt es schon. Das Abfallgesetz von 2012 lässt dann nur noch Nonprofit-Gesellschaften in kommunalem Mehrheitseigentum zur Hausmüllentsorgung zu. Unklar ist, ob vor allem die kleineren Gemeinden die neuen Aufgaben und Investitionen schultern können. Investitionen in Mülltrennung und Wiederverwertung sollen durch eine Deponiesteuer und EU-Hilfen möglich werden.

Ungarn organisiert die Entsorgung von Siedlungsabfällen grundlegend neu. Die bisher stark engagierten privaten deutschen und österreichischen Entsorger Remondis, AVE, A.S.A. und Saubermacher werden zurückgedrängt.

Quelle: gtai