Stationäre Brennstoffzellen zur Erzeugung von Elektrizität und zur Heißwasseraufbereitung werden in japanischen Haushalten immer populärer. Sie sind besonders in Ballungsgebieten verbreitet. Der Vertrieb erfolgt meist über Gasversorger. Der Staat subventioniert den Kauf, fährt die Zahlungen aber systematisch zurück. Aufgrund steigender Stückzahlen kommen billigere Systeme in den Markt. Die Zukunft gehört wahrscheinlich Systemen mit Hochtemperatur-Brennstoffzellen. Nachdem in Japan seit der Dreifachkatastrophe vom März 2011 fast die gesamte Nuklearstromkapazität stillgelegt ist, werden alle Möglichkeiten ergriffen, die drohenden Energieengpässe zu überbrücken. Generell genießen Wasserstoff und Brennstoffzellen in Japan zwar schon seit Jahren viel Aufmerksamkeit, doch verstärkt das Land unter dem Eindruck von Fukushima seine Anstrengungen auf diesem Gebiet noch mehr. Für weiteren Schwung sorgt die Tatsache, dass sich der Inselstaat besonders bei Brennstoffzellen für stationäre Anwendungen international an der Spitze sieht und diese Position auch in der Zukunft bewahren will (nfa).
Japan
Private Haushalte setzen auf Brennstoffzellen
Quelle: Aussenhandelsverband Nordrhein-Westfalen e.V.


