Slowenien
Privatkonsum steigt leicht
Die Haupttriebfeder für Wachstum in Slowenien bleiben die Exporte. Real dürfte dieses 2015 und 2016 bei etwas über 2% liegen. Der Privatkonsum nimmt nach starken Rückgängen leicht aber stetig zu. Vor allem kurz- und langlebige Gebrauchsgüter sind gefragt. Die Haushalte sind nicht zuletzt wegen der leichten Entspannung am Arbeitsmarkt zuversichtlicher. Die Arbeitslosigkeit verspricht bis auf gut 9% zurückzugehen nach ihrem Höchststand von 10,1% im Jahr 2013. Die Nettolöhne zeigen allerdings bislang wenig Bewegung. Der Wegfall des temporären Spitzensteuersatzes von 50% in der Einkommensteuer ab 2016 verspricht konsumfördernd zu wirken. Der anhaltende Schuldenabbau lässt die Sparquote 2015 an den verfügbaren Haushaltseinkommen gemäß OECD-Prognose auf 13,5% steigen.Bei den Infrastrukturinvestitionen hingegen kommt es durch die Delle bei der Vergabe von EU-Strukturhilfen zwischen den beiden Förderperioden zu einer Abkühlung. Dagegen wird 2015/16 wieder mehr in Maschinen investiert.
Quelle: www.gtai.de


