Autoindustrie bleibt das Zugpferd der Konjunktur / Größere Investitionsvorhaben in vielen Branchen / Von Gerit Schulze
Bratislava (GTAI) - Motor des Aufschwungs in der Slowakei bleibt die verarbeitende Industrie, wobei derzeit vor allem die Fahrzeugbauer und Hersteller von elektrischen Ausrüstungen stark zulegen. Zwischen Januar und September 2016 stiegen die Ordereingänge in der Auto- und Elektrobranche zweistellig im Vergleich zum Vorjahr. Weitere Investitionsprojekte zum Ausbau der Kapazitäten stehen an. Mehr Aufträge sind auch aus den Bereichen Umwelttechnik und Infrastrukturbau zu erwarten.
Maschinenbauindustrie: Nachfrage nach Produktionsgütern steigt
Der slowakische Maschinenbau entwickelt sich im Gleichschritt mit der Industrie. Das Produktionsvolumen ist in den ersten drei Quartalen 2016 um 4% gewachsen. Allerdings sprechen die Ordereingänge kurzfristig nicht für eine Fortsetzung des Trends, denn der Wert der Neubestellungen war von Januar bis September gegenüber der Vorjahresperiode leicht geschrumpft. Für die nächsten Jahre wird jedoch mit stärkeren Anlageinvestitionen in der Slowakei gerechnet. Nachfrage kommt vor allem aus der Autoindustrie und von den Zulieferern, besonders von der Kunststoff- und Metallverarbeitung. Immer mehr ist Automatisierungstechnik gefragt, um den Personalmangel zu kompensieren. Der ostslowakische Maschinenbauer Spinea plant in der Region Presov eine Fabrik für Hochpräzisionsgetriebe.
Weitere Informationen unter:


