Neue Tochterbank soll die Position in der GUS stärken
Die Raiffeisen International Bank-Holding AG, Teil des Konzerns derRaiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB), beabsichtigt, in Kasachstaneine Tochterbank zu errichten. Der Antragsprozess ist bereits inVorbereitung.
"Kasachstan ist aufgrund seines wirtschaftlichen Potenzials und desstabilen politischen Umfelds ein attraktiver Markt", sagte HerbertStepic, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen International. "Wirbeobachten diesen Markt seit langem und meinen, dass es sich jetzt umeinen guten Zeitpunkt für diesen Schritt handelt."
Die Raiffeisen International hat bereits eine Leasinggesellschaft inKasachstan, die 2005 gegründet wurde. Durch die Gründung einerTochterbank erweitert sie ihre Aktivitäten in Kasachstan um dasBankgeschäft. Die Raiffeisen International hielt in der Vergangenheiteine Minderheitsbeteiligung an der Bank TuranAlem, der zweitgrößtenBank des Landes. Da eine Aufstockung des Anteils von 7,7 Prozent aufeine Mehrheitsbeteiligung nicht möglich war, veräußerte die RaiffeisenInternational ihre Beteiligung im August 2006.
Die neue Tochter wird ihren Sitz in Almaty haben und ihre Tätigkeitim Jahr 2009 aufnehmen. Die Raiffeisen Bank wird sich vor allem auf dieServicierung von lokalen und ausländischen Firmenkunden konzentrieren.Der selektive Ausbau des Privatkundengeschäfts wird Hand in Hand mitder Entwicklung des Filialnetzes erfolgen. Die Bank in Kasachstan wirddie vierte Tochterbank in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS)sein. Raiffeisen ist die größte westliche Bankengruppe in Russland, derUkraine und Belarus. Die neue Bank soll die führende Position desKonzerns in der Region weiter stärken.
Quelle: Raiffeisen International News


