Neuer Präsident will Land nicht weiter öffnen
Bogotá (GTAI) - Kolumbiens Präsidenten Duque führt die Strategie der Vorgängerregierung zur Marktöffnung nicht weiter. Bürokratie und nichttarifäre Handelshemmnisse bereiten Schwierigkeiten beim Import.
Kolumbien hat während der Präsidentschaft von Juan Manuel Santos (August 2010 bis August 2018) mit zahlreichen Nationen Handelsabkommen abgeschlossen und sich dadurch zu einem relativ offenen Markt entwickelt. Am bedeutendsten sind die Abkommen mit den USA und der Europäischen Union (EU) sowie im Zuge der Pazifikallianz mit Mexiko, Chile und Peru. Nach Angaben der Weltbank ist der von Kolumbien auf alle importierten Güter erhobene Zollsatz zwischen 2010 und 2017 im Durchschnitt von 9 Prozent auf 4,4 Prozent gesunken.
Regierung will keine neuen Handelsabkommen
Unter dem seit August 2018 amtierenden Präsidenten Iván Duque geht der Trend wieder zu mehr Protektionismus. So äußerte Duque im Januar 2019 gegenüber der Wirtschaftszeitung Portafolio, dass "in den letzten fünf Monaten 20 Prozent der herrschenden Antidumping-Maßnahmen Kolumbiens eingeführt wurden, alle im Rahmen dessen, was die Welthandelsorganisation WTO zulässt". Die offizielle Handelspolitik der Regierung lautet, keine neuen Handelsabkommen abzuschließen, dafür jedoch bestehende Abkommen - aus kolumbianischer Sicht - besser auszunutzen.
Lesen Sie weiter im Artikel selbst, folgen Sie dem Link.


