Die Bauwirtschaft des neuen EU-Mitgliedstaats Rumänien wächst seitJahren überdurchschnittlich im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichenLeistung des Landes. Gegenüber dem Vorjahr verdoppelte sich dieZuwachsrate des Bausektors 2006 auf 19,4%, der Markt erreichte einVolumen von 7 Mrd. Euro. Auch die Prognosen für 2007 versprechen eineweiterhin vorteilhafte Entwicklung. Positive Impulse gehen vom Hoch-sowie vom Infrastrukturbau aus. Die Zulieferer der Baubranche könnenebenfalls mit guten Geschäftschancen rechnen.Die rund 5 Mrd. Euro, die bis 2013 aus europäischen Fonds allein fürdie Entwicklung des Straßen- und Schienenverkehrs nach Rumänien fließensollen, werden die Bautätigkeit noch zusätzlich ankurbeln. AusEU-Mitteln sollen jedoch ausschließlich jene Autobahnabschnittefinanziert werden, die zu den Transeuropäischen Verkehrskorridoren IVund IX gehören, zum Beispiel die Strecke Nadlak - Sibiu. Der letzteTeilabschnitt vor der ungarischen Grenze könnte bereits 2011 fertigsein. Mit nationalen Haushaltsmitteln plant Bukarest unter anderem eineAutobahn, die Siebenbürgen mit der Region Moldau verbindet.GeschäftspraxisStaatliche Projektausschreibungen werden auf den Webseiten derzuständigen Ministerien (zum Beispiel auf der Internetseite desVerkehrsministeriums: www.mt.ro) sowie im Amtsblatt angekündigt. DieAusschreibungen verlaufen nach internationalen Richtlinien,insbesondere wenn die anstehenden Projekte mit ausländischen Geldernkofinanziert werden.KontaktanschriftenKontaktanschriften zur Branche finden Sie im Internet in unsererkostenlosen bfai-Datenbank unter "www.bfai.de, Datenbank-Recherche,Adressen, Adressen Branche kompakt".Quelle: bfai


