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Rumänien

Rumänische Regierung kündigt neun Großkrankenhäuser an


EU-Förderung und Staatsfonds sollen Finanzierung sichern / Auch private Kliniken investieren

Das Programm der neuen rumänischen Regierung sieht neun Großkrankenhäuser vor. Das Gesundheitsministerium plant zur Finanzierung einen Staatsfonds und setzt auf EU-Mittel. Im privaten Gesundheitssektor herrscht bereits Bewegung. Ein qualitativ höherwertiges Angebot weitet sich aus. Hiervon profitieren die Anbieter von privaten Krankenversicherungen. Rumäniens Gesundheitssystem hat erheblichen Nachholbedarf. Neben modernen Krankenhäusern fehlt es an einer angemessenen Personalausstattung.

Die neue rumänische Regierung plant die Einrichtung von acht regionalen Großkrankenhäusern und einem "republikanischen" in Bukarest. Diese Regionalkrankenhäuser werden demnach über alle medizinischen Fachrichtungen, je 1.000 Betten, neueste Technik und Telemedizin verfügen. Außerdem sind Wohnungen für Ärzte und weiteres Personal sowie Hotels für Angehörige und Begleiter von Patienten vorgesehen. Die Kosten für ein Regionalkrankenhaus sollen laut Regierungserklärung bei 300 Mio. Euro liegen.

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Quelle: Gtai