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Russland

Russland: Werbung mit Olympia-Logos kann teuer werden


Ein Unternehmen, das die Worte „Olympia“ oder „olympisch“ und andere olympischen Symbole und Farben für Werbezwecke in Russland nutzen möchte, muss einen Vertrag mit dem Organisationskomitee Sotschi-2014 abschließen. Wer das nicht tut, riskiert hohe Strafen. Die staatliche russische Behörde für Wettbewerbsaufsicht FAS überwacht die Nutzung der olympischen Marken genau und scheut vor der Festsetzung hoher Bußgelder nicht zurück. Die Olympischen Spiele in Sotschi kommen den US-amerikanischen Autobauer General Motors (GM) teuer zu stehen. Das Unternehmen muss eine Strafe von 23,3 Mio. RUB (rund 550.000,- €) bezahlen. Das entschied der russische Antimonopol-Dienst FAS. Grund: GM hatte die Farbgebung seiner Lackierung der Chevrolet-Reihe „olympic withe“ genannt. Die Behörde bemängelte, dass die Bezeichnung „Olympic“ ein geschütztes Markenzeichen des Internationalen Olympischen Komitees sei.

Quelle: Außenhandelsverband NRW e.V.