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Schleppender Fortschritt im EU-Beitrittsprozess der Westbalkanländer


Während die Ukraine und Moldau innerhalb weniger Monate zum Beitrittskandidaten wurden, zeigt der Beitrittsprozess für die Westbalkanländer kaum neue Dynamik. Insbesondere politische Konflikte in der Region hemmen einen schnelleren Fortschritt in den Verhandlungen.

Doch wirtschaftlich ist diese Region bereits eng mit der EU verbunden.

Rund 70 Prozent aller Exporte aus dem Westbalkan gehen in die EU.

Aufgrund des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens läuft der Handel mit allen sechs Ländern nahezu zollfrei.

Ein ähnliches Bild wie im Außenhandel zeigt sich bei den ausländischen Direktinvestitionen. Unternehmen aus der EU sind hier ebenfalls führend. Die Zuflüsse und Reinvestitionen von EU-Unternehmen auf dem Westbalkan beliefen sich zwischen 2010 und 2021 auf rund 40 Milliarden Euro. Das macht 55 Prozent der Gesamtinvestitionen in der Region aus.

Quelle: www.gtai.de