In Serbien lag das Beschäftigungsniveau in der relevanten Altersgruppe der 15- bis 64-Jährigen amtlichen Erhebungen zufolge im 2. Quartal 2015 bei nur 51,7% (EU-Durchschnitt 65,5 %). Das Balkanland bleibt wegen der recht hohen Arbeitslosigkeit weiterhin an der Ansiedlung ausländischer Akteure im Bereich Produktion interessiert. Das Lohngefüge, das europaweit mit zu den günstigsten zählt, kommt den Investoren dabei entgegen. Umgerechnet in Euro betrug der serbische Monatsdurchschnittslohn im August 2015 knapp 512 Euro. In regionaler Hinsicht gibt es dabei deutliche Unterschiede. Arbeitskräfte sind in der Regel verfügbar, wobei der fachliche Ausbildungsstand jedoch als verbesserungswürdig gilt. Spezialisten wandern oft in das Ausland ab, immer weniger Schulabgänger interessieren sich für das Erlernen eines technischen oder handwerklichen Berufs. Momentan werden gut ausgebildete Fachkräfte für die Bereiche Finanzen und Buchhaltung sowie Controlling und Qualitätsmanagement gesucht. Englisch wird von den meisten Serben beherrscht und dominiert bei den Fremdsprachenkenntnissen.
Serbien
Serbien wegen hoher Arbeitslosigkeit an der Ansiedlung ausländischer Akteure interessiert
Quelle: www.gtai.de


