In Serbiens Bauwirtschaft besteht ein großer Bedarf an modernen Bau-und Baustoffmaschinen. Ein Großteil der verwendeten Ausrüstungen stammtnoch aus den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Mit demAnziehen der Baukonjunktur steigen jedoch die Spielräume fürNeuanschaffungen. Dies kommt auch in den deutlich erhöhten Importen zumAusdruck, die bereits in den ersten acht Monaten 2004 den Gesamtwertdes Vorjahres um 27% überstiegen.Die Lage der serbischen Bauwirtschaft dürfte sich weiter verbessern.Zahlreiche Infrastrukturprojekte stehen auf dem Programm, die zu einemgroßen Teil mit EU-Krediten unterstützt werden. Dazu boomt auch der Bauvon Wohngebäuden und Geschäftszentren. Die für die Bauaktivitätenbenötigten Ausrüstungen müssen zu einem erheblichen Teil im Auslandbeschafft werden. Nahezu alle großen internationalenBauaschinenanbieter sind bereits auf dem serbisch-montenegrinischenMarkt vertreten und setzen auf steigende Absatzmöglichkeiten. Darüberhinaus agieren im Lande auch einige einheimischeBaumaschinenproduzenten, die jedoch durch den Zusammenbruch derjugoslawischen Bauindustrie in den 90er Jahren stak in Mitleidenschaftgezogen wurden.


