Eine Prioritätenliste zu über 100 Vorhaben soll bis 2030 Planungssicherheit geben und für Effizienz sorgen. Der dazugehörige Zeitplan wird noch 2020 erwartet.
Die slowakische Regierung geht neue Wege im Straßenbau - weg vom politischen Kalkül der jeweils regierenden Parteien und hin zu einer langfristigen und objektiven Investitionsstrategie. Diese orientiert sich an drei Kriterien: Verkehrsauslastung; internationale und europäische Verpflichtungen; wirtschaftlicher und sozialer Nutzen. Auf dieser Basis hat das Finanzministerium in Gestalt der Abteilung "Wert für Geld" zusammen mit dem Ministerium für Verkehr und Bau eine Studie mit Prioritäten für den Bau der Straßeninfrastruktur erstellt. Nach Verabschiedung des Haushalts 2021 soll dazu ein verpflichtender Investitionsplan ausgearbeitet werden, der die Zeitschiene und die zur Umsetzung nötige Finanzierung enthält. Als Beispiel verweist die Studie auf die deutsche Bundesverkehrswegeplanung und Verkehrsinvestitionsplanungen in Österreich und dem Vereinigten Königreich.


