Kommunikation mit Unternehmen ab Mitte 2017 nur noch per Internet / Einführung von E-Health verzögert sich / Von Gerit Schulze
Die Slowakei gehört bei der Digitalisierung zum europäischen Mittelfeld. Die Versorgung mit Breitbandanschlüssen ist in größeren Städten sehr gut, Probleme gibt es im ländlichen Raum. Während die Industrie noch weitgehend auf traditionelle Herstellungsprozesse setzt, treibt die Regierung im Verwaltungssektor die Digitalisierung voran. Mitte 2017 sollen Behörden ausschließlich online mit Unternehmen kommunizieren. Ab 2018 geht das E-Health-Projekt in die heiße Phase. (Internetadressen)
Als kleines Land mit schrumpfender und alternder Bevölkerung hofft die Slowakei in besonderem Maße, von den Vorteilen der Digitalisierung zu profitieren. Die Voraussetzungen sind gut. Bei der Versorgung mit Breitbandzugängen und der Internetnutzung liegt die Tatrarepublik etwa im EU-Durchschnitt. Die Verbraucher sind offen für Onlineshopping und mobile Zahlungsmethoden. In Fernzügen ist kostenloses WLAN Standard, Autobahnvignetten werden digital verkauft, die Jahresabschlüsse aller Firmen sind frei zugänglich im Internet, und die Kfz-Anmeldung erfolgt per Mausklick.
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