Konzept für Digitalisierung der Industrie verabschiedet / Im regionalen Vergleich noch viel Nachholbedarf / Die Slowakei hat ein Konzept zum Aufbau einer intelligenten Produktion verabschiedet. Damit reagiert die Regierung auf die Herausforderungen von Industrie 4.0. Geplant ist, die starke Industriebasis im Land zu halten und durch den Einsatz digitaler Technologien zukunftsfähig zu machen. Die Startbedingungen sind allerdings nicht besonders rosig. Im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften der Region hinkt die Slowakei bei der Entwicklung hinterher.
Die Slowakei hat einen der höchsten Industrieanteile an der Wirtschaftsleistung in Europa. Rund ein Viertel der Bruttowertschöpfung entfällt auf das verarbeitende Gewerbe, wo vor allem der wachstumsstarke Fahrzeugbau dominiert. Umso wichtiger ist es für das Land, sich dem globalen Trend zur Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung der Produktionsprozesse (Industrie 4.0) anzupassen.
Doch erst relativ spät verabschiedete die Regierung Ende Oktober 2016 das "Konzept einer intelligenten Industrie für die Slowakei". Laut dem Dokument will Bratislava die Industrie "mit Hilfe neuester technologischer Entwicklungen" umformen und zukunftsfest machen. Das Konzept enthält allerdings kaum konkrete Maßnahmen und Meilensteine.
Weiterlesen unter: http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=slowakei-will-produktionsbasis-im-land-intelligenter-machen,did=1634444.html


