Toronto (GTAI) - Viele junge Talente stärken Kanadas Start-up-Sektor. Die Zusammenarbeit zwischen großen Unternehmen, Gründern und Forschungseinrichtungen soll den Weg für neue Technologien ebnen.
Gute Rahmenbedingungen für kanadische Start-ups,...
Kanada versteht es, junge Talente aus dem In- und Ausland anzuziehen und sie zu fördern. Das Land bildet nicht nur stetig Ingenieure aus, sondern investiert auch schon früh in die Verknüpfung von Forschung und Anwendung. In der Folge entstehen für junge Unternehmer und solche, die es werden wollen, sehr gute Entwicklungsbedingungen.
Ein Beispiel dafür sind die von Universitäten gemanagten Technologieinkubatoren wie der DMZ an der Ryerson University, Velocity von der University of Waterloo, TEC Edmonton oder Innovate Calgary. Diese Tech-Inkubatoren machen Studenten direkt zu Unternehmern. Geht es allein um den Faktor Mensch, schätzen in der Folge einige Wagniskapitalfirmen und Start-up-Berater Kanada heute als Standort sogar höher ein als den großen Nachbarn im Süden.
...aber zu selten Geld für das Wachstum
Kanada profitiert aktuell von der generell positiven Einschätzung für sein Start-up-Umfeld. Das Geld für neue Ideen und junge Talente ist vorhanden und die Investitionen in Technologie-Start-ups in Kanada steigen stetig, wie unter anderem der MoneyTree Report von PwC belegt. So gehört Kanada heute bei der Summe an Wagniskapital nach den USA zu den Top-5-Ländern. Allerdings es ist für junge Unternehmen, die ihre ersten Erfolge bereits hatten, immer noch schwerer als in den USA, rasch zu wachsen, sagt der kanadische Gründer und Risikokapitalgeber Bruce Croxon. Seine Firma Capital13 will genau diese Lücke füllen und hilft Start-ups zu skalieren.
Direkt nach der Gründung mangelt es Start-ups zudem oft an Unterstützung im Backoffice. Startup Canada, eine Organisation, die sich als nationaler Zusammenschluss und die Stimme junger Unternehmen versteht, befragte sein Netzwerk unter anderem, wo sie am meisten Unterstützung bräuchten. Am häufigsten genannt wurden Finanzierung (65 Prozent), Vertrieb (54) und öffentliche Aufmerksamkeit (51). Zudem fehlen Mentoren und Paten (44 Prozent) sowie juristische Dienstleistungen (44), Buchhaltung (27) und Hilfe bei der Übernahme neuer Technologien.
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