direkte Bereichesauswahl

Mexiko

Start-ups unterstützen Digitalisierung der mexikanischen Industrie


Großes Potenzial für junge Unternehmen / Gründer treffen aber auf Vorbehalte / Von Florian Steinmeyer

Die Start-up-Szene in Mexiko expandiert und erreicht dabei neue Entwicklungsstufen. Das zeigen Zahlen zu den Investitionen nationaler und ausländischer Fonds im Land. Obwohl der Fokus auf Finanz- und Internetdienstleistungen liegt, gibt es auch einige spannende Projekte im industriellen Bereich. Deutsche Konzerne und Institutionen suchen bereits nach Kooperationsmöglichkeiten. Auch für Mittelständler kann die Zusammenarbeit Sinn ergeben. (Internetadressen)

Mittlerweile sind laut dem mexikanischen Verband für privates Kapital (Asociación Mexicana De Capital Privado - Amexcap) knapp 60 Fonds in Mexiko aktiv, die zusammen rund 1,6 Milliarden US-Dollar (US$) an Risikokapital vergeben haben. Bemerkenswert: In den vergangenen zwei Jahren konnten 32 junge Firmen jeweils über 4 Millionen US$ einsammeln und gehören damit schon zu den reiferen Investitionszielen.

Branchenkenner gehen davon aus, dass im nächsten Schritt einige Firmen je bis zu 50 Millionen US$ einwerben werden, um auch international zu potenten Playern zu werden. Eine Übersicht der wichtigsten Geldgeber und ihrer Start-ups bietet Amexcap unter: amexcap.com/contenido/transacciones-de-capital-privado-en-fintech-2011-2017

Laut dem Willen der mexikanischen Regierung sollen die Entrepreneure nicht nur langfristig neue Jobs schaffen, sondern auch dabei helfen, die gesamte Wirtschaft beim Thema Digitalisierung zu stärken. Entsprechend sind Start-ups ein Schwerpunktthema bei der Beteiligung Mexikos an der Hannover Messe 2018, wo das Land als bislang erstes Partnerland aus Lateinamerika im Fokus stehen wird.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest