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Tschechische Republik

Statement zur Absicht des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, die zweite Pflichtfremdsprache in der Grundbildung im Rahmen der Großen Revision der Rahmenlehrpläne abzuschaffen


Die DTIHK hält es für notwendig, die wirtschaftliche Realität der Tschechischen Republik, eines Exportlandes im Herzen Europas, zu berücksichtigen und auf die Abschaffung der zweiten Pflichtfremdsprache zu verzichten. Die Verflechtung der tschechischen Wirtschaft mit dem Ausland ist enorm, vor allem mit Deutschland: Tschechien exportiert ein Drittel aller Waren an seinen westlichen Nachbarn. Der Handel mit Deutschland bleibt das Zugpferd für den Außenhandel der Tschechischen Republik mit Rekord und positivem Saldo auch im Jahr 2021, während der gesamte tschechische Außenhandel nach 11 Jahren mit einem Defizit endete. Deutsche Unternehmen gehören zu den größten Investoren und Arbeitgebern des Landes und beschäftigen mehr als 450 000 Menschen.

Quelle: DTIHK