Südafrikas Wassersektor benötigt massive Investitionen
Drohende Wasserknappheit ab 2030 / Infrastruktur muss dringend modernisiert werden
Johannesburg (gtai) - Der Wassersektor Südafrikas braucht eine Finanzspritze von umgerechnet mehr als 70 Mrd. Euro, um drohende Versorgungsengpässe zu vermeiden. Für den Bau neuer Staudämme und Pipelines sind hohe Aufwendungen erforderlich. Die maroden Leitungsnetze müssen dringend saniert werden. Auch die Kläranlagen bedürfen einer Aufrüstung. In Zukunft will Südafrika verstärkt auf direkte Wiederverwendung von gereinigtem Abwasser setzen. (Kontaktanschriften)
Südafrika steht vor wahren Herkulesaufgaben zur Sanierung und zum Ausbau seiner Wasserver- und -entsorgung. Insgesamt 670 Mrd. Rand (R; etwa 68,2 Mrd. Euro; 1 R = circa 0,07 Euro) müssen in den kommenden zehn Jahren in die Infrastruktur gesteckt werden, erklärte die zuständige Ministerin Nomvula Mokonyane im Juli 2014 vor dem südafrikanischen Parlament. Weitere 30 Mrd. R werden für ein besseres Wassermanagement gebraucht.


