Korea (Rep.) hat den Betrieb der Industriezone im nordkoreanischen Kaesong eingestellt. Von der Maßnahme sind mehr als 120 Unternehmen betroffen, die sich auf hohe Verluste einstellen müssen. Die südkoreanische Regierung hat bereits angekündigt, den Firmen Hilfestellung zu leisten. Gleichzeitig wird betont, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen in Grenzen halten. Auch deutsche Unternehmensvertreter sehen kurzfristig keine gravierenden Folgen für ihre Geschäfte in Korea (Rep.).
Die südkoreanische Regierung hat Mitte Februar 2016 beschlossen, den Betrieb der Industriezone im nordkoreanischen Kaesong (Kaesong Industrial Complex) einzustellen. Die Entscheidung gilt als Reaktion auf die jüngsten Waffen- und Raketentests der nordkoreanischen Regierung. Im Gegenzug wies Korea (Dem. VR) Medienberichten zufolge die in Kaesong tätigen südkoreanischen Arbeiter aus dem Land aus, fror sämtliches Eigentum des südlichen Nachbarn in der Industriezone ein und kappte die Kommunikationslinien.


