Global wieder auf dem zweiten Platz vor Japan / Perspektiven dennoch durchwachsen / Von Alexander Hirschle
Die südkoreanische Schiffbauindustrie hofft, 2018 wieder auf einen moderaten Erholungskurs einzubiegen. Nach einem katastrophalen Jahr 2016 konnten die Auftragseingänge der lokalen Branchenfirmen 2017 wieder deutlich zulegen. Im internationalen Ranking konnte der zweite Platz von den japanischen Wettbewerbern zurückerobert werden. Trotz weiterer Erfolgsmeldungen zu Jahresbeginn 2018 sind die Perspektiven nicht nur positiv. Kritiker mahnen nach wie vor Restrukturierungen an.
Nach einem verheerenden Jahr 2016 gab es 2017 wieder erste Hoffnungsschimmer bei den südkoreanischen Schiffbauern: Die eingegangenen Aufträge stiegen nach Angaben des Marktforschungsinstituts Clarkson Research in der lokalen Presse mengenmäßig um 198,6 Prozent auf 6,5 Millionen Compensated Gross Tonnage (CGT) beziehungsweise 176 Einheiten. Allerdings ist bei diesem enormen Zuwachs zu berücksichtigen, dass 2016 ein massiver Einbruch von mehr als 80 Prozent hatte verbucht werden müssen. Die Branche ist somit noch immer weit von den Zahlen der besseren Jahre entfernt.


