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Griechenland

Tageshöchstgrenze für Überweisungen griechischer Importeure auf 100.000 EUR angehoben


Die Höchstgrenze bei Auslandsüberweisungen wurde für griechische Importeure auf 100.000 Euro pro Tag angehoben und kann eine oder mehrere Banktransaktionen umfassen. Sonderausschüsse in jeder Bank bewilligen ab sofort die Anträge auf Auslandsüberweisungen:

- für Auslandsüberweisungen für den Import von Produkten und Dienstleistungen,

- für die Eröffnung von Akkreditiven,

- für die Ausstellung neuer Garantiebriefe für Auslandsgeschäfte.

 

Beim Genehmigungsverfahren werden neben dem Kundenprofil, die Zahlungsfristen sowie die Art der zu importierenden Produkte und ihre Bedeutung für das soziale oder öffentliche Interesse berücksichtigt.

Der monatliche beantragte Höchstbetrag für Auslandsüberweisungen für den Import von Waren, Rohstoffen oder Zwischenprodukten darf nicht über dem durchschnittlichen Betrag der vergangenen Monate liegen.

Die Importe werden je nach Dringlichkeit in drei Kategorien eingestuft.

Oberste Priorität haben die Einfuhr von Medikamenten, Energie, Treibstoffen, Lebensmitteln und schnell verderblichen Produkten sowie von Rohstoffen für die Lebensmittelherstellung und von Verpackungsmaterialien für die oben genannten Produkte, so der Beschluss des Komitees.

An zweiter Stelle folgen Rohstoffe für Exportgüter des verarbeitenden Gewerbes, Produkte und Maschinen für die Produktion von Gütern für das öffentliche Gesundheitswesen, für die Sicherheit und für die soziale Fürsorge. Zu dieser Kategorie zählen außerdem Güter für den griechischen Tourismus und saisonale Produkte zur Gewährleistung eines sozialen Interesses, zum Beispiel Schulartikel.

Bekleidungs- und Luxusartikel und Waren für den täglichen Gebrauch fallen gemeinsam mit Rechnungen für juristische, finanzwirtschaftliche und technische Dienstleistungen unter die dritte und letzte Kategorie - gemessen an der Dringlichkeit der Importe.

Quelle: www.gtai.de