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Tschechische Republik

Tschechien fährt Produktion von Schutzkleidung hoch


Jeder trägt sie, fast überall. Die Gesichtsmaske ist in Tschechien seit dem 19. März 2020 beim Verlassen der Wohnung Pflicht. Im Land gibt es wichtige und innovative Hersteller, die aber vielfach in China fertigen ließen - was seit Monaten zu Engpässen führt. Obwohl mehrere Flugzeuge mit Lieferungen aus China eingetroffen sind, der Staat schon Anfang März die Ausfuhr von Masken der Schutzklasse FFP3 verboten hat, ist professioneller, medizinisch zertifizierter Atemschutz Mangelware. Er bleibt dem Gesundheits- und Pflegesektor vorbehalten.

Deshalb darf auch selbst genähter Mund- und Nasenschutz getragen werden. Sogar die Mitglieder des tschechischen Krisenstabs treten mit bunt bedruckten Baumwollmasken auf. Private Haushalte und einige Kleidungshersteller nähen sie zudem kostenlos für den Gesundheitssektor, für Altenheime und exponierte Berufe. Mancherorts stehen Selbstbedienungsautomaten genannt Rouškomat (aus dem tschechischen Wort für Mundschutz und Automat), die genähte Modelle zum Kauf anbieten.

Quelle: GTAI