Die verbesserte wirtschaftliche Lage kommt in Tschechien auch dem Gesundheitssektor zugute. In sieben großen Krankenhäusern plant die Regierung ein Investitionsprogramm für fast 400 Mio. Euro. Dort entstehen neue Fachabteilungen, die Gebäude werden saniert und mit moderner Technologie ausgestattet. Doch auch kleinere Kliniken renovieren ihre medizinischen Abteilungen. Das bietet für Hersteller von Medizintechnik gute Absatzmöglichkeiten. Das Marktvolumen liegt bei rund 750 Mio. Euro pro Jahr.
Tschechiens Regierung hat ein neues Investitionsprogramm für sieben große Krankenhäuser im ganzen Land gebilligt. Von 2016 bis 2022 sollen 10 Mrd. Tschechische Kronen (Kc; rund 370 Mio. Euro; Wechselkurs am 31.8.2015: 1 Euro = 27,03 Kc) in Gebäude und medizinische Ausstattung fließen. Die ausgewählten Objekte gehören nach Aussage von Gesundheitsminister Svatopluk Nemecek zu den tragenden Säulen der medizinischen Versorgung im Land. Dennoch sei der technische Zustand der Einrichtungen sehr schlecht, weshalb ein Sonderprogramm zur Modernisierung erforderlich sei.


