Die Zeichen für Tschechiens Lebensmittelindustrie stehen auf Wachstum. Davon profitieren vor allem die einheimischen Hersteller, denn durch die Abwertung der Krone sind die Importeure in die Defensive geraten. Die Einfuhren haben 2014 langsamer zugenommen als die Ausfuhren. Deutschland ist vor Polen der wichtigste Lebensmittellieferant. Gute Geschäftschancen ergeben sich aber auch durch die Investitionen der Nahrungsmittelbranche. Die Importe wichtiger Maschinengruppen sind im Vorjahr gestiegen.
Tschechiens Lebensmittelindustrie ist wieder auf dem Vormarsch. Die 380 Hersteller mit 50 und mehr Beschäftigten konnten ihre Umsätze 2014 auf 185,2 Mrd. Tschechische Kronen (Kc; 6,7 Mrd. Euro, Jahreswechselkurs 2014: 1 Euro = 27,53 Kc) steigern. Das war laut Statistikamt ein Zuwachs um 3%. Noch besser entwickelten sich die 55 Unternehmen der Getränkeindustrie. Sie weiteten ihre Erlöse um fast 5% auf 53,6 Mrd. Kc (1,9 Mrd. Euro) aus.


