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Japan

Umweltschutz und Energiesparen


Umweltschutz ist ganz oben auf der Agenda

Japans chemische Industrie hat sich von der Dreifachkatastrophe erholt. Für das laufende Jahr sind die Aussichten in mehreren Bereichen günstig. Hauptstichwörter sind Umweltschutz und Energiesparen. Deutschen Unternehmen bieten sich hier und in weiteren Segmenten gute Möglichkeiten. Eventuelle Verknappungen in der Elektrizitätsversorgung sind eines der größten Probleme. Längerfristig wird sich Japans chemische Industrie im Inland auf höherwertige Produkte und Technologien konzentrieren.

Japans Chemiemarkt hatte 2010 ein Volumen von etwa 34,7 Bill JPY (298,7 Mrd. €). Hinzu kamen 31.3 Bill JPY des Marktes für Mineralölprodukte.

Im Jahr 2011 wirkten sich vor allem die Dreifachkatastrophe, die Stromrationierungen aufgrund des Ausfalls großer Teile der Nuklearstromkapazitäten, aber auch die Überflutungen in Thailand negativ aus. Andererseits gelang es, Produktionskapazitäten relativ rasch wieder in Stand zu setzen. Zudem profitierten zahlreiche Unternehmen zum Beispiel von einer guten Nachfrage nach elektronischen Chemikalien für die Herstellung von Smartphones und Tablet-Computer (nfa).

Quelle: Aussenhandelsverband Nordrhein-Westfalen e.V.