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Mexiko

Unternehmen beklagen schlechte Sicherheitslage in Mexiko


Derzeitige Situation könnte Investitionen gefährden / Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - Mexiko registriert eine starke Zunahme der Straftaten, unter der neben der Bevölkerung die im Land ansässigen Unternehmen leiden. Auch bisher verschonte Landesteile sind betroffen.

Unternehmen in Mexiko schlagen aufgrund der sich zuspitzenden Unsicherheit Alarm. Carlos Salazar Lomelín, Präsident des Spitzenverbands der Unternehmensverbände CCE (Consejo Coordinador Empresarial), betonte auf einer Veranstaltung am 15. Mai 2019 seine Besorgnis insbesondere über die hohe Gewaltrate in Mexiko-Stadt. Andere Verbandsvertreter, beispielsweise aus dem Großhandel und dem Bergbau, wiesen schon zuvor darauf hin, dass die derzeitige Lage zu Einbußen bei ihren Mitgliedsfirmen führe.

Das Thema beschäftigt auch die deutschen Unternehmen im Land. Johannes Hauser, Geschäftsführer der Deutsch-Mexikanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Mexiko), sagte im Mai 2019: "Die Unsicherheit hat viele Facetten, aber vor allem die Überfälle auf Warentransporte verursachen erhebliche Schäden in den Lieferketten." Hauser zufolge ist der Moment gekommen, in dem die Sicherheitslage die Reinvestitionen deutscher Firmen ebenso gefährdet wie den Zufluss neuer Investitionen.

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Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest