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Mexiko

US-Markt wird für Mexikos Pkw-Exporteure schwieriger


Auch ohne Trump-Faktor: US-Nachfrage wächst langsamer und verlangt größere Fahrzeuge / Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - Zurzeit erregen die Forderungen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump großes Aufsehen, wonach Pkw-Hersteller neue Werke zur Belieferung des US-Marktes in den USA anstelle von Mexiko errichten sollen. Die politische Diskussion überdeckt, dass die Pkw-Nachfrage in den USA abflacht und sich hin zu großen Modellen wie Pick-ups und SUVs verschiebt. Diese Entwicklung hat Konsequenzen für die Fertigung in Mexiko.

Das Exportpotenzial von in Mexiko gefertigten Fahrzeugen verschlechtert sich: Die Nachfrage in den USA als dem mit Abstand wichtigsten Absatzmarkt entwickelt sich weniger dynamisch als in der Vergangenheit. 2016 legten die mexikanischen Lieferungen in die USA zwar noch um 7% zu, in den kommenden Jahren wird diese positive Entwicklung aber voraussichtlich nicht anhalten. Der gesamte US-Fahrzeugimport lag 2016 nur um 0,4% über dem Vorjahresniveau, und für 2017 prognostiziert das Center for Automotive Research ein Plus von 2%. Andere Marktforscher wie BMI Research gehen sogar von einem Minus aus, nachdem die US-Importe 2015 und 2014 um jeweils knapp 6% zugelegt hatten.

Quelle: GTAI - Germany Trade and Invest