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Brasilien

Vertrieb und Handelsvertretersuche - Brasilien


Wettbewerb im Handelssektor verschärft sich / Von Edwin Schuh und Corinna Päffgen (Juli 2019)

São Paulo (GTAI) - Konsumenten suchen verstärkt Schnäppchen im E-Commerce und in Cash&Carry-Märkten. Das Management von Handelsvertretern birgt ein Risiko, da die Rechtsprechung den Vertreter begünstigt.

Groß- und Einzelhandel

Nach deutlichen Rückgängen während der Wirtschaftskrise legt der Einzelhandel jetzt wieder zu. Der mengenmäßige Absatz erhöhte sich in den zwölf Monaten bis Februar 2019 um 4,9 Prozent, so das Statistikamt IBGE. Allerdings ist das Wachstum größtenteils auf steigende Kfz-Verkäufe (+14,3 Prozent) zurückzuführen. Viele Brasilianer haben während der Krise den Kauf eines Wagens aufgeschoben und holen dies nun nach. Andere langlebige Güter schnitten im untersuchten Zeitraum schlechter ab: Möbel (-3,1 Prozent) und Haushaltselektronik (-1,2 Prozent).

Dafür stiegen die Verkäufe von Lebensmitteln und anderen Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs deutlich (+3,6 Prozent). Auch die Nachfrage nach Pharmazeutika, medizinischen und orthopädischen Produkten, Körperpflege und Kosmetika (insgesamt +6,4 Prozent) war in den zwölf Monaten bis Februar 2019 dynamisch. Bei Büchern, Printmedien und Schreibwaren (-19,4 Prozent) wurde aufgrund der weiteren Verbreitung von Onlinemedien ein klarer Absatzrückgang verzeichnet.

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Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest