Franchising ist eine immer beliebtere Vertriebsform in Tschechien. Schon 280 verschiedene Konzepte bieten solche Konzessionen an. Mit neuen Angeboten kommen vor allem heimische Ideengeber auf den Markt. Sie werben mit schnellen Renditen bei geringem Eigenkapital. Auch für deutsche Unternehmen ist Franchising ein einfacher und kostengünstiger Weg zur Erschließung des tschechischen Marktes. Allerdings ist es nicht immer leicht, geeignete Franchise-Nehmer zu finden. (Kontaktadresse)
In Tschechien, einem Land, das bei 10,5 Millionen Einwohnern über 3,6 Millionen Gewerbescheine ausgegeben hat, ist der Bedarf an Franchise-Konzepten groß. Jeder fünfte Selbständige wohnt in Prag. Die Kleinunternehmer verfügen häufig nur über wenig Einstiegskapital und hoffen auf kurze Amortisationszeiten ihrer Investitionen. Für Franchising sind sie damit eine ideale Zielgruppe.
Rund 280 Franchise-Systeme gibt es derzeit in Tschechien und damit mehr als fünfmal so viel wie im Jahr 2000. Jährlich kommen etwa 20 neue Systeme hinzu. Ein Drittel der Konzessionsgeber stammt aus dem Ausland. Die Lizenznehmer betreiben insgesamt fast 5.000 Filialen. Auch wenn die Wachstumszahlen beeindruckend sind, so bietet Deutschlands Nachbarland noch Potenzial. In ähnlich großen Märkten Westeuropas gibt es oft doppelt so viele Franchise-Konzepte.


