Der Brückeneinsturz von Genua lässt auch Tschechien und die Slowakei über den Zustand ihrer Infrastruktur diskutieren. Beide Länder müssen hohe Summen in den Erhalt ihrer Brücken stecken.
Schon kurz vor Weihnachten 2017 war in Prag eine Fußgängerbrücke über die Moldau eingestürzt, vier Menschen wurden dabei verletzt. Anfang 2018 wurde mit der 90 Jahre alten Liben-Brücke eine der wichtigsten Verkehrsadern der Hauptstadt zeitweise gesperrt, weil das Bauwerk als akut einsturzgefährdet gilt. Im Fernverkehr müssen Lkw zum Teil Umleitungen in Kauf nehmen, weil einige Überführungen für Schwerlasten nicht mehr befahrbar sind.


