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Slowenien

Wachstumsvorhersagen werden herabgesetzt


Die Wachstumsvorhersagen für die slowenische Wirtschaft in 2016 werden zurückgeschraubt. Hauptgrund dafür werden die spürbar geringeren Investitionen des Staates sein, die ein Minus von 3% für die gesamten Bruttoanlageinvestitionen in 2016 erwarten lassen.

Während man im Herbst 2015 noch von einem Plus von 2,3% ausging, wird das Bruttoinlandsprodukt 2016 gemäß der Frühjahrsprognose von Mitte März real nur noch um 1,7% gegenüber dem Vorjahr wachsen.

Dafür sind die BIP-Vorhersagen für 2017 von 2,3 nach 2,4 leicht nach oben korrigiert worden.

Die Kapazitätsauslastung hat in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen. Das wird die Investitionen in Maschinen und Ausrüstungen antreiben. Die günstigere Geschäftslage der Unternehmen und deren geringere Verschuldung erleichtert den Zugang zu Finanzierungen.

Ebenso soll der Wohnungsbau in 2016 wieder Fahrt aufnehmen, nachdem er sich in den vergangenen sechs Jahren halbierte.

Der Konsum privater Haushalte nimmt seit 2014 wieder zu. Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt seit Ende 2013 wird 2016 einen positiven Beitrag zum Wachstum liefern. Allerdings wird auch dessen Dynamik schwächer ausfallen als in der Herbstprognose vorhergesagt.

Auch die Im- und Exporte werden schwächer zunehmen als zuvor angenommen.

Quelle: www.gtai.de