Für Singapur haben Ausfuhren eine immense Bedeutung: Im Jahr 2022 erreichten die Exporte einen Wert von 185 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Entsprechend ist der Stadtstaat mit seinem sehr kleinen Binnenmarkt (knapp 6 Millionen Einwohner) extrem von der globalen "Großwetterlage" abhängig. Die weltweiten Krisen wie der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine oder auch die Klimakrise haben in zahlreichen Ländern zu einem Anstieg der Inflation, rigiderer Fiskalpolitik und abnehmendem Wirtschaftswachstum geführt. Aufgrund der starken Verflechtung Singapurs mit der Weltwirtschaft schlägt sich dies unmittelbar auf die volkswirtschaftliche Performance des Landes nieder.
Singapur
Weltweite Unsicherheiten dämpfen das Wachstum
Quelle: GTAI


