Der neue Energieplan für Japan wird voraussichtlich kein besonders ehrgeiziges Ziel für Strom aus erneuerbaren Energien enthalten. Danach hat sich die Neue Komeito-Partei, der Koalitionspartner der regierenden Liberaldemokraten, mit seiner Forderung nach einem hohen Prozentsatz für grünen Strom nicht durchgesetzt. Der Kabinettsbeschluss für den Energieplan könnte noch in dieser Woche fallen. Die atomkritische und buddhistische Komeito-Partei hatte im Wahlkampf 2012 einen Anteil von 30 Prozent an sauberem grünem Strom bis zum Jahr 2030 versprochen. Einschließlich Wasserkraft sollten es 35 Prozent werden. Von diesen Zielen ist Japan sehr weit entfernt. Der Stromanteil von erneuerbaren Energien hat sich zwar seit der Einführung hoher Einspeisetarife im Sommer 2012 inzwischen verdoppelt, aber beträgt erst 1,6 Prozent. Die Wasserkraft macht 8,4 Prozent der Stromerzeugung aus.
Japan
Wenig Ehrgeiz beim Ziel für erneuerbare Energien
Quelle: JAPANMARKT online


