direkte Bereichesauswahl

Brasilien

WestLB Emerging Markets Ausblick Dez. 2011


Angesichts der sich abzeichnenden deutlichen Wachstumsabschwächung in vielen Industrieländern ruhen die Erwartungen der Weltwirtschaft auch im kommenden Jahr auf den Schultern der Schwellenländer. Wir gehen davon aus, dass das Wachstum in den Emerging Markets abflachen wird. Mit rund 5% dürfte es jedoch immer noch so kräftig ausfallen wie im langfristigen Durchschnitt. In dieser Ausgabe beleuchten wir einige Risiken und Belastungsfaktoren näher.

 

Special 1: Mittel- & Osteuropa: Belastungsfaktoren für die Konjunktur. Wir schätzen Ausprägungen und Folgen der fiskalpolitischen Konsolidierung, der geldpolitischen Ausrichtung sowie der Eintrübung der Weltkonjunktur auf das Wachstum der einzelnen Länder in der Region für die kommenden Jahre ab.

 

Special 2: Chinas Achillesferse ist der Immobilienmarkt. Dieser zeigt momentan erste Anzeichen einer Abschwächung. In Anbetracht des Vertrauens der chinesischen Wirtschaft in den Immobiliensektor als Wachstumsmotor sollte eine harte Landung für diesen Bereich unbedingt vermieden werden.

 

Special 3: Russlands hohe Abhängigkeit von Rohstoffexporten. Der Schlüssel zu einem kräftigeren und diversifizierteren Wachstum in Russland liegt mittelfristig und darüber hinaus in einem signifikant verbesserten Umfeld für Investitionen und nachhaltigen Strukturreformen.

 

Special 4: Ausblick für die Rohstoffmärkte. Rohstoffe haben sich in diesem Jahr sehr unterschiedlich entwickelt: Edelmetalle und Energierohstoffe waren gefragt, Agrarrohstoffe und Industriemetalle mussten hingegen in der zweiten Jahreshälfte Preisabschläge hinnehmen. Die Gesamtaussichten für das kommende Jahr sind aufgrund der globalen konjunkturellen Abkühlung nicht besonders rosig.

Details zu Brasilien / Lateinamerika: siehe S. 4 ff., 18 ff u. 24 ff.

Quelle: WestLB Research

Dateien:
westlb_em_ausblick_12_2011.pdf