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Schweden

Wieder Rückenwind für Schwedens Maschinenbauer


Der Maschinen- und Anlagenbau in Schweden konnte nach deutlichen krisenbedingten Einbrüchen das Jahr 2010 mit einem Plus von 9 Prozent abschließen.

Stockholm, gtai - Die wieder zunehmende Nachfrage nach Investitionsgütern hat die Umsätze der Branchenunternehmen erneut steigen lassen. Die Krise hatte den Maschinenbau 2009 mit einem Rückgang von 35 Prozent besonders deutlich getroffen. Gründe für den wachsenden Bedarf an Ausrüstungen sind höhere Erlöse, stärkere Kapazitätsauslastungen und in der Krise aufgeschobene Investitionen der Abnehmerindustrien weltweit.

Dies führte zu einem Produktionsplus von real 9 Prozent im Jahr 2010. Besonders profitieren Produzenten von Lagern, Pumpen, Kompressoren, Holz- und Metallbearbeitungsmaschinen. Für 2011 rechnen die Experten von Teknikföretagen mit einem Produktionsanstieg im Maschinen- und Anlagenbau von 15 Prozent, der sich 2012 auf 7,5 Prozent abschwächen soll. Damit befinden sich die Wachstumsraten jedoch noch über dem langjährigen Durchschnitt. Die Kapazitätsauslastung ist im 2. Quartal 2011 auf 92,3 Prozent gestiegen.

Für die Maschinen- und Anlagenbauer sind die Neubestellungen aus dem Ausland im 2. Quartal 2011 weiter gewachsen, allerdings mit geringerer Geschwindigkeit als noch im Vorquartal. Die Neubestellungen des Inlandsmarkts schneiden etwas schwächer ab. Die Firmen bewerten ihre Orderbestände jedoch positiver als zuvor. Auch die Zulieferer der Maschinen- und Anlagenbauer verzeichnen höhere Auftragsbestände, mit dem höchsten Wachstum bei den Bestellungen aus dem Ausland seit über vier Jahren. Teknikföretagen geht bei entsprechend stabiler Weltwirtschaft insgesamt von einer auch in den kommenden Quartalen hohen globalen Nachfrage nach Maschinen und Anlagen aus.

Quelle: Newsletter der AHK Schweden