Begrenztes Wachstumspotenzial wegen ineffizientem Staatssektor und möglichen Budgetausfällen
Minsk (GTAI) - Die belarussische Wirtschaft verliert an Schwung. Unklarheiten über die Fortsetzung von Subventionen seitens Russland belasten. Der Druck zu Strukturreformen im Staatssektor steigt.
- Wirtschaftsentwicklung: Wirtschaftswachstum lässt nach
- Investitionen: Weltbank erwartet 2020 Anstieg der Investitionen
- Konsum: Wachstum schwächt sich 2020 ab
- Außenhandel: Export von IT-Dienstleistungen stützt belarussische Ausfuhr
Wirtschaftsentwicklung: Wirtschaftswachstum lässt nach
Die Wachstumsschwäche der belarussischen Wirtschaft hält an. Laut vorläufigen Angaben ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den ersten elf Monaten 2019 real nur um 1,1 Prozent gestiegen. Stützen des Wachstums waren der private Konsum und die IT-Branche. Die Industrieproduktion zeigt sich schwach. Die Exporte leiden unter der niedrigeren Auslandsnachfrage und unter Produktionsstopps in der Petrochemie im Frühjahr 2019.
Die Aussichten für 2020 und 2021 sind trüb. Analysten haben ihre Prognosen in den vergangenen Monaten nach unten korrigiert. Die Weltbank erwartet für 2020 und 2021 nur ein Wirtschaftswachstum von 0,9 beziehungsweise 0,5 Prozent.
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