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Mexiko

Wirtschaftsausblick - Mexiko (Juni 2019)


Unternehmen kritisch gegenüber neuer Wirtschaftspolitik / Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - Die mexikanische Unternehmerschaft hadert mit den Entscheidungen der neuen Regierung. Auch externe Faktoren belasten das Investitionsklima.

Wirtschaftsentwicklung: Aussichten verschlechtern sich zunehmend

Die wirtschaftlichen Perspektiven Mexikos trüben sich zunehmend ein. Ende Mai senkte die Zentralbank ihre Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2019 auf eine Spanne zwischen 0,8 und 1,8 Prozent. Damit reduzierte sie ihre Aussichten zum vierten Mal infolge. Für 2020 gehen Analysten der Bank Citibanamex nur von einer leichten Belebung aus. Für die durchwachsenen Aussichten sind sowohl interne als auch externe Faktoren verantwortlich.

Die seit Dezember 2018 amtierende Regierung unter Präsident Andrés Manuel López Obrador (genannt AMLO) verunsicherte in den ersten Monaten ihrer Amtszeit die Unternehmerschaft des Landes. So sagte sie den Bau des neuen Hauptstadtflughafens ab, vergab mehrere öffentliche Aufträge via Direktvergabe anstatt per Ausschreibung, nahm die Liberalisierung des Energiesektors zurück und legte bislang noch kein überzeugendes Sicherheits- und Antikorruptionskonzept vor. Besonders die prekäre Sicherheitslage in bislang verschonten Landesteilen beunruhigt viele Firmen.

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Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest