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Kroatien

Wirtschaftswachstum aber hohe Arbeitslosigkeit


2015 erwartet Kroatien nach langjähriger Rezession ein Wirtschaftswachstum von real rund 0,5%. Die Exporte wachsen seit dem EU-Beitritt. Die privaten Haushalte konsumieren wieder mehr. Investitionen versprechen aber frühestens ab 2016 mit Hilfe von EU-Strukturhilfen wieder zu wachsen. Ausgeprägt bleibt die Struktur- und Wettbewerbsschwäche der Wirtschaft. Nur mittels durchgreifender Reformen kann ein nachhaltiger Trendwechsel erreicht werden.

 

Auf Kroatiens Arbeitsmarkt verbessern sich die Aussichten 2015 nur leicht. Die Wirtschaftsbelebung ist für mehr vorläufig noch zu zaghaft. Eine Arbeitslosigkeit von 17,3% ging 2014 mit einer der niedrigsten Beschäftigungsquoten europaweit einher. Die meisten Arbeitslosen haben eine gute Ausbildung. 2014 lagen die Bruttomonatslöhne mit 1.042 Euro um rund ein Drittel höher als in Ungarn, aber auch um ein Drittel niedriger als in Slowenien.

Quelle: www.gtai.de